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Oracle Review — Funding Drilldown L2-Pläne A–H

Executive Summary

Die acht Planner-Artefakte in funding-drilldown-L2-plans/ sind insgesamt weitgehend umsetzungsreif. Sie bilden die L1-Vorgaben erkennbar ab, korrigieren die wichtigste strukturelle Drift der L1/L2-Prompts — alte Pfade wie docs/strategy/..., docs/architecture/..., docs/supporting/... — auf die aktuelle PARA-Struktur und respektieren die zentrale Reihenfolge G → A → B → D/E/F → C → H.

Wichtigste positive Punkte:

  • L2-G ist trotz Parallel-Run-Warnung terminated nicht sichtbar abgebrochen: Die Datei ist vollständig strukturiert, enthält Goal, Tasks 1–15, Files, Dependencies und Risks und deckt die L1-G-Kernanforderungen ADR-Mining, Blind-Spot-Mining, Architektur-/Protokoll-/Domain-Mining, Frascati-Schnelltest und L2-A-Übergabe ab.
  • Pfad-Drift wurde durchgängig erkannt und meist korrekt auf docs/1-projects/bsfz-funding/, docs/2-areas/..., docs/3-resources/... und docs/4-archive/... gemappt.
  • Nicht-Ziele sind größtenteils sauber operationalisiert: A bleibt strategisch, B bleibt Querschnitt, D/E/F machen AP-Detailarbeit, C konsolidiert Risiken erst nach D/E/F, G vermeidet externe Marktanalyse, H vermeidet AP-Detailoptimierung.
  • Risiken/Validierung sind in jedem Plan vorhanden und fachlich sinnvoll, insbesondere Steuerberater-/Rechtsvalidierung, Standard-Engineering-Abgrenzung und AP24/AP26-Trivialitätsrisiken.
  • Pauschale fixiert: Der Widerspruch zwischen 70€/h und 100€/h wurde zugunsten der 100€/h aufgelöst.
  • Fokus geschärft: Die Pläne wurden von technischer 'Beleg'-Verifizierung (Beweismittel) befreit, um den Fokus auf Forschungsfragen und Strategie zu legen (wie für temporäre Drilldowns gewünscht).

Blockierende Lücken

1. Ergebnisartefakt-Pfade sind nicht kanonisch genug

L2-C plant Inputs aus D/E/F unter docs/1-projects/bsfz-funding/funding-drilldown-L2-results/, z.B. L2-D-result.md, L2-E-result.md, L2-F-result.md oder äquivalente Dateien. Die D/E/F-Pläne selbst empfehlen aber Root-Dateien:

  • D: docs/1-projects/bsfz-funding/funding-drilldown-L2-D-results.md
  • E: docs/1-projects/bsfz-funding/funding-drilldown-L2-E-results.md
  • F: docs/1-projects/bsfz-funding/funding-drilldown-L2-F-results.md

B/G/H verwenden ebenfalls eigene Root-Artefakte. Das ist nicht falsch, aber für die geplante Reihenfolge und spätere C-Konsolidierung fehleranfällig. Vor Ausführung sollte ein kanonischer Ergebnisvertrag festgelegt werden, z.B. entweder:

  • Variante A: alle Ergebnisse unter docs/1-projects/bsfz-funding/funding-drilldown-L2-results/L2-X-result.md; oder
  • Variante B: Root-Dateien behalten, aber C Task 2 explizit auf die Root-Dateien D/E/F verweisen lassen.

Empfehlung: Variante A ist sauberer für Review und Folgeketten.

2. Reihenfolge ist dokumentiert, aber Ausführungsgates sollten expliziter sein

Die Dependencies nennen die L1-Reihenfolge, aber die Pläne sollten vor Ausführung ein hartes Gate enthalten:

  1. L2-G Ergebnis muss vor A vorliegen oder A muss alle AP24–AP26-/neuen-Kandidaten-Aussagen als Annahme markieren.
  2. A muss vor B gelesen werden, weil B bei Clustering-/Strategieentscheidungen sonst auf alten Annahmen arbeitet.
  3. D/E/F müssen vor C fertig sein; C darf ohne D/E/F nur Q1/Q5/Q7 vorbearbeiten.
  4. H darf erst nach A–G finalisiert werden und braucht Web-Recherche.

Die Pläne enthalten diese Logik, aber nicht als einheitlichen „Run Contract“. Das kann bei paralleler Ausführung zu stiller Inkonsistenz führen.

Konkrete Korrekturempfehlungen pro L2

L2-A — Allgemeine Strategie-Optimierung

Urteil: Umsetzungsreif mit einer kleinen Gate-Korrektur.

Stärken:

  • Deckt alle 7 L1-Untersuchungsfragen ab: Clustering, Einreichungsstrategie, Finanzlogik, Solo-Founder, Beraterstrategie, Phase 0, Folgejahre.
  • Erkennt die Pauschale von 100€/h als gesetzt an.
  • Begrenzt Scope korrekt: keine AP-Detailscorecards, keine C-Risikokonsolidierung.
  • Hat die 'Beleg'-Verifizierung für die Einreichungsstrategie entfernt.

Korrekturen:

  • Task 2 sollte nicht nur „L2-G abgeschlossen / nicht abgeschlossen / nur Prompt vorhanden“ prüfen, sondern den konkreten Ergebnisdateipfad lesen. Wenn der neue Ergebnisvertrag eingeführt wird: funding-drilldown-L2-results/L2-G-result.md.
  • Der geplante Abschnitt Strategie-Review (L2-A) sollte einen Statusblock enthalten: L2-G-Input: final / vorläufig / nicht vorhanden.

L2-B — Querschnittsthemen

Urteil: Fachlich vollständig, Pfad-/Artefaktvertrag verbessern.

Stärken:

  • Deckt alle 9 L1-Fragen ab, inklusive Infrastruktur-Verteilung, Frascati-Sprache, Time-Zero, Beweisketten, Stundenerfassung, Anlagen, Stundenkonsistenz, Abgrenzung, TODO-Audit.
  • Erfasst korrekt, dass Änderungen an bsfz-antrag-vorhaben.md nur nach Freigabe erfolgen sollen.
  • Erkennt docs/2-areas/... und docs/3-resources/... als tatsächliche Quellenorte.

Korrekturen:

  • Ergebnisdatei standardisieren: statt funding-drilldown-L2-B-results.md besser funding-drilldown-L2-results/L2-B-result.md, sofern die Sammelordner-Variante gewählt wird.
  • B sollte explizit die finalen Outputs aus G und A als Quellen aufnehmen, nicht nur in Dependencies erwähnen. Sonst kann B die Clustering-/AP-Kandidatenlage versehentlich aus alten Hauptdokumenten lesen.

L2-C — Risikobehandlung & Ablehnungsprävention

Urteil: Inhaltlich sehr gut, aber derzeit am stärksten vom Ergebnisvertrag blockiert.

Stärken:

  • Respektiert die L1-Vorgabe: C läuft nach D/E/F; Q1/Q5/Q7 dürfen vorab bearbeitet werden.
  • Gute Normalisierungsmatrix für AP1–AP26 inklusive AP7a und AP24–AP26.
  • Gute Trennung zwischen Muster-/Audit-Ebene und Detail-Scoring aus D/E/F.

Blocker/Korrekturen:

  • C Task 2 muss auf die tatsächlichen D/E/F-Ergebnisdateien zeigen. Aktuell nennt C funding-drilldown-L2-results/L2-D-result.md etc. als Beispiel, während D/E/F andere Root-Dateien planen.
  • C sollte als Startbedingung formulieren: „Wenn D/E/F-Ergebnisse fehlen, nur Tasks 1 und 3 ausführen; Tasks 4–12 blockiert.“ Der Plan sagt das in Dependencies/Risks, aber als harter Ausführungsstopp wäre es sicherer.

L2-D — Detailanalyse Kern-APs AP1–AP9

Urteil: Umsetzungsreif.

Stärken:

  • Deckt AP1–AP6, AP7a, AP8, AP9 vollständig ab.
  • Bildet die L1-Hypothesen gut ab: AP1 Chronologie, AP5 Catch-All, AP6 abhängig von AP1, AP9 spec-only, AP26↔AP7a nur Verweis auf E.
  • Setzt klare Akzeptanzkriterien: 27 Frascati-Felder, F&E-Splits, Verteidigungstexte ≤200 Zeichen.
  • Korrigiert konkrete Pfade wie docs/3-resources/reference/eu-561-compliance-research.md, docs/3-resources/protocols/price-matrix-variant-spec.md, docs/2-areas/strategy/agentic-led-company-spec.md.

Korrekturen:

  • Ergebnisdatei auf kanonischen Vertrag umstellen, z.B. funding-drilldown-L2-results/L2-D-result.md.
  • Zusätzlich eine explizite Übergabesektion Input für L2-C verlangen, damit C nicht Tabellen aus dem gesamten Ergebnisdokument rekonstruieren muss.

L2-E — Detailanalyse Commerce- & Kommunikations-APs AP20–AP26

Urteil: Umsetzungsreif mit Gate-Schärfung.

Stärken:

  • Deckt AP20–AP26 inkl. 640h + 340h Ausgangsbasis, AP24-Hard-Gate, AP26/AP7a-Abgrenzung, AP20–AP23 Commerce und neue AP24–AP26 ab.
  • Risiken sind ehrlich: AP24 ohne On-Device-ML kein F&E, AP26 automatische E-Mail-Wahrnehmung, AP21/AP23/AP25 Marketing-/Produktnähe.
  • Erkennt E als Lead für AP26↔AP7a.

Korrekturen:

  • Ergebnisdatei kanonisieren, z.B. funding-drilldown-L2-results/L2-E-result.md.
  • Eine maschinenlesbare/leicht kopierbare Input für L2-C-Tabelle explizit verlangen: AP, Go/No-Go, F&E%, Engineering%, schwächstes Frascati-Kriterium, Haupteinwand, Verteidigung, Beweislücke.
  • A/B sollten E-Ergebnisse nur als Detailzuordnung nutzen; E sollte Strategie-/Clustering-Entscheidungen nicht final in STRATEGY_public-funding.md treffen, sondern als Vorschlag markieren.

L2-F — Triage Kandidaten-APs AP10–AP19

Urteil: Umsetzungsreif.

Stärken:

  • Deckt AP10–AP19, 1.220h Ausgangsvolumen, AP18/AP19 binäre Risiken, AP15-Integration in AP3 und Muster A/B/C sauber ab.
  • Gute konservative Haltung gegenüber Domain-Model-only Belegen und Wallet-/CRDT-Trivialitätsrisiken.
  • Dependencies passen zur L1-Reihenfolge: nach G/A/B, parallel zu D/E, Input für C.

Korrekturen:

  • Ergebnisdatei kanonisieren, z.B. funding-drilldown-L2-results/L2-F-result.md.
  • Wie bei D/E eine explizite Input für L2-C-Sektion ergänzen.
  • Wenn F APs verschiebt/verwirft, sollte es eine kurze Input für L2-A/B-Notiz geben, falls Stunden-/Vorhabenannahmen rückwirkend betroffen sind.

L2-G — Neue AP-Kandidaten / Codebasis- & Dokumentations-Mining

Urteil: Trotz terminated-Warnung nicht sichtbar unvollständig und inhaltlich der stärkste Plan. Ausführbar nach einer kleinen Artefaktkonvention.

Prüfung der Termination-Warnung:

  • Datei hat 177 Zeilen und vollständige Struktur: Goal, Tasks 1–15, Files to Modify, New Files, Dependencies, Risks.
  • Alle L1-G-Kernanforderungen sind enthalten: alle ADRs, SB-1–SB-14, SB-11–SB-14 Tiefenprüfung, 8 unmapped ADRs, 10 ältere ADRs, API-Dokumente, Architektur-/Protokoll-/Schema-/Domain-Mining, L2-H-Abgrenzung, Frascati-Schnelltest, L2-A-Übergabematrix.
  • Kein erkennbarer abrupt abgeschnittener Satz oder fehlender Abschlussblock.

Korrekturen:

  • Ergebnisdatei kanonisieren, z.B. funding-drilldown-L2-results/L2-G-result.md.
  • Task 14 sagt „Edits vorbereiten und ausführen lassen“ und listet auch Edits an funding-work-packages.md, STRATEGY_public-funding.md, bsfz-ablehnungsrisiken.md. Da G primär Mining/Input liefert, sollten kanonische Dokument-Edits entweder klar als „nach Review“ markiert oder auf einen Ergebnisbericht beschränkt werden. Sonst kann G vor A/C schon Hauptentscheidungen in Hauptdokumente schreiben.
  • Der Plan sollte eine kleine L2-A handoff-Sektion als Pflichtartefakt verlangen, nicht nur als Matrix in Task 12.

L2-H — Markt- & Wissenschaftsanalyse

Urteil: Umsetzungsreif, aber Scope-Formulierung präzisieren.

Stärken:

  • Respektiert H als Abschluss nach A–G und verlangt aktuelle Web-Recherche.
  • Deckt Wettbewerber, akademische Felder, Technologie-Trends, branchenspezifische Lücken, optional Förderlandschaft und Top-5-Chancen ab.
  • Gute Risiken: Marketingquellen, künstliche akademische Schlagworte, Doppelförderung, Folgejahresfokus.

Korrekturen:

  • L2-H-Original sagt „Nicht im Scope: Interne Dokumentation auswerten (→ L2-G)“. Der Plan liest lokale Quellen in Task 2. Das ist vertretbar, sollte aber enger formuliert werden: lokale Quellen nur als Passungs-/Abgrenzungsrahmen, nicht als Mining neuer interner APs.
  • Ergebnisdateien optional kanonisieren oder zumindest unter einem H-Unterpaket bündeln: L2-H-result.md, L2-H-research.md, L2-H-foerderlandschaft.md.
  • H sollte Hauptdokument-Edits an STRATEGY_public-funding.md/funding-work-packages.md nur nach Review erlauben, weil neue externe Chancen Clustering-Entscheidungen aus A nachträglich verändern können.

Gesamturteil

Freigabe mit Vorbedingungen. Die Planner-Ergebnisse sind fachlich stark genug für die Umsetzung, aber vor dem Start der eigentlichen L2-Execution sollte der Parent einen einheitlichen Ergebnisvertrag festlegen.

Empfohlener minimaler Fix vor Ausführung:

  1. Ordner anlegen/verwenden: docs/1-projects/bsfz-funding/funding-drilldown-L2-results/.
  2. Ergebnisdateien vereinheitlichen:
    • L2-G-result.md
    • L2-A-result.md oder bei direkten Edits zusätzlich L2-A-review-notes.md
    • L2-B-result.md
    • L2-D-result.md
    • L2-E-result.md
    • L2-F-result.md
    • L2-C-result.md plus C-Unterartefakte
    • L2-H-result.md plus Research-Anhänge
  3. D/E/F müssen eine identische Input für L2-C-Tabelle enthalten.
  4. G muss vor A final lesbar sein; C darf erst nach D/E/F finalisiert werden; H erst nach A–G.

Ohne diese Korrektur ist die größte Gefahr nicht fachliche Unvollständigkeit, sondern stille Drift durch unterschiedliche Dateipfade und implizite Übergaben.

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